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Paris
Reifen-Hersteller Michelin steigt bei ATU ein

Der Reifenhersteller Michelin ist mit 20 Prozent bei der deutschen Werkstattkette ATU eingestiegen. Wie die Franzosen gestern mitteilten, haben sie für das ATU-Paket 60 Millionen Euro bezahlt. Im Dezember 2016 war die damals vor der Insolvenz stehende Kette aus der Oberpfalz an die französische Mobivia-Gruppe gegangen. Nun sollen in den 577 deutschen Werkstätten mehr Michelin-Reifen verkauft werden. "Der Einstieg von Michelin wird unsere Entwicklung stärken", sagte ATU-Chef Jörn Werner. Höhere Rohstoffkosten und der Konzernumbau haben Michelin derweil belastet. Dank Preiserhöhungen und mehr verkaufter Reifen steigerte der Reifen-Konzern im vergangenen Jahr seinen Umsatz um fünf Prozent auf 22 Milliarden Euro. Der Gewinn ging aber um knapp sechs Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zurück.
(dpa)