ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:31 Uhr

Qimonda erneut Thema im sächsischen Landtag

Dresden.. Dresden. Im Konflikt um die Rettung des angeschlagenen Chipherstellers Qimonda hat die sächsische FDP eine Verlegung des Firmenstammsitzes von München nach Dresden vorgeschlagen. dpa/mic

Dresden. Im Konflikt um die Rettung des angeschlagenen Chipherstellers Qimonda hat die sächsische FDP eine Verlegung des Firmenstammsitzes von München nach Dresden vorgeschlagen. Dies wäre ein "deutlicher Vertrauensbeweis in die Zukunft von Qimonda und des Mikroelektronik-Standortes Sachsen durch den Mutterkonzern Infineon", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, Sven Morlok, am Mittwoch in Dresden. An diesem Freitag spielt Qimonda erneut im Parlament eine Rolle. Wenn sich Infineon außerstande fühle, mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, müsse "über andere Wege des Engagements" nachgedacht werden. "Mit über einer Viertelmilliarde Euro Darlehens- und Bürgschaftsmitteln übernimmt der Freistaat Sachsen ein erhebliches Haushaltsrisiko und geht eine riskante Wette auf die Zukunft Qimondas ein", sagte Morlok.Das bisher geplante Rettungspaket sieht Darlehen von insgesamt 325 Millionen Euro vor, um eine Insolvenz zu verhindern. Sachsen will 150 Millionen Euro geben, Infineon 75 Millionen und Portugal als einer der Qimonda-Standorte 100 Millionen Euro. Daneben ist eine Bürgschaft von Bund und Land über 280 Millionen vorgesehen. dpa/mic