Insgesamt gehe es um die Frage, wie Südosteuropa schneller an das europäische Leitungsnetz für Gas angeschlossen werden könne, sagte eine EU-Sprecherin.

Durch die 2380 Kilometer lange Erdgasleitung wollte Russland Gas an der Ukraine vorbei durch das Schwarze Meer nach Bulgarien und von dort über Serbien bis nach Westeuropa pumpen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Montag bekannt gegeben, dass Moskau die Pläne aufgibt. Das Projekt sei wegen der "EU-Blockadehaltung" sinnlos geworden, erklärte er in Ankara. Gasprom-Chef Alexej Miller sagte: "Das Projekt ist geschlossen." Als Alternative hätten Russland und die Türkei eine Offshore-Pipeline vereinbart.