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| 01:00 Uhr

Puma springt zu neuen Rekorden

Paris.. Puma will die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland als Sprungbrett zu neuen Höchstmarken nutzen.

Nach einem starken dritten Quartal wird 2005 bereits das fünfte Rekordjahr in Folge für den deutschen Sportartikelhersteller, der gestern deshalb die Jahresprognosen erneut leicht anhob. Im laufenden Jahr solle nun der Gewinn hoch einstellig und der Umsatz zweistellig zulegen, sagte Konzernchef Jochen Zeitz in Paris.
Die ganze Lifestylemarke Puma werde vom WM-Auftritt profitieren. Mit bereits neun qualifizierten Mannschaften stelle Puma als Ausrüster die meisten Teams bei der WM, darunter Italien, Polen, Paraguay und Tunesien. Weitere Mannschaften wie die Schweiz und Tschechien könnten sich noch qualifizieren. Das Fußballgeschäft samt Nebenprodukten werde 2006 zweistellig wachsen, sagte Zeitz.
Mit dem WM-Geschäft will Puma im Fußballgeschäft näher an die beiden Weltmarktführer Nike und adidas-Salomon heranrücken. adidas hatte am Vortag ebenfalls seine Ergebnisprognosen für 2005 angehoben. Puma will seine PR-Offensive am 12. November mit dem Spiel Italien gegen die Niederlande beginnen.
Mittelfristig sieht Puma auch in Ostasien große Wachstumschancen. China dürfte in zehn Jahren zu einem Trendsetter werden. Weltweit würden die Grenzen zwischen Sport, Mode und Lifestyle dabei durchlässiger und das Schwergewicht liege mal mehr auf Sport und mal mehr auf Mode oder Lifestyle, sagte Zeitz.
Im dritten Quartal legte Puma hohe Zuwachsraten vor. Der Eigenumsatz stieg um 16,4 Prozent auf 536,4 Millionen Euro, 36 Millionen mehr als vom Markt erwartet. Der Überschuss kletterte um 11,5 Prozent auf 91,9 Millionen Euro. Für die ersten neun Monate summierten sich der Umsatz auf 1,43 Milliarden Euro (plus 13,6 Prozent) und der Überschuss auf 241,7 Millionen Euro (plus 12,5 Prozent). Der Auftragsbestand wuchs im dritten Vierteljahr das 39. Quartal in Folge und lag Ende September bei 833 Millionen.
Den größten Umsatzsprung buchte Puma im dritten Quartal in Amerika mit 63 Prozent auf 137 Millionen Euro. In Europa/Nahost/Afrika wuchs das Geschäft um fünf Prozent auf 346 Millionen. (dpa/maf)