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| 01:42 Uhr

Preise für Agrarflächen im Osten ziehen kräftig an

Berlin. Die Preise für privatisierte Agrarflächen in Ostdeutschland steigen weiter kräftig. Im ersten Halbjahr habe sich der durchschnittliche Kaufpreis um 21 Prozent auf 12 591 Euro pro Hektar erhöht, berichtete die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) am Freitag in Berlin. dpa/sm



Als Gründe nannte Geschäftsführer Detlev Hammann den schon jetzt hohen Flächenverbrauch in Deutschland und die bevorstehende Energiewende. Sie verstärke die Nachfrage nach Flächen, etwa für den Anbau nachwachsender Rohstoffe und für neue Stromtrassen.

Die BVVG verkauft und verpachtet seit 1992 für den Bund die ehemals staatlichen Agrarflächen der DDR. In 19 Jahren seien nahezu 1,3 Millionen Hektar privatisiert worden. Der Bundeskasse wurden dafür 4,75 Milliarden Euro überwiesen. Im Portfolio der BVVG sind jetzt noch 347 000 Hektar Ackerflächen sowie 69 000 Hektar Wald.