Im Gegenzug für die Darlehen über fünf Jahre verpflichteten sich die Firmen, keine Beschäftigten zu entlassen und keine Standorte in Frankreich zu schließen, berichteten die Zeitungen "Les Echos" und "Figaro". Zudem hätten Renault und PSA zugesichert, ihren Aktionären nur moderate Dividenden zu zahlen. Angesichts heftiger Proteste der tschechischen EU-Präsidentschaft verzichte Sarkozy auf seine Forderung, nach Osteuropa verlagerte Standorte wieder nach Frankreich zurückzuholen. Vorgesehen ist auch eine stärkere Unterstützung der Autozulieferer. Der bisherige Hilfsfonds von 300 Millionen Euro solle ausgebaut werden, hieß es im "Figaro". Dazu sollten Renault und PSA ihre Beiträge von jeweils bisher 100 Millionen Euro verdoppeln. AFP/B.M.