Die Zahl der Übernachtungen stieg um 3,3 Prozent auf 63 Millionen, wie aus dem gestern in Chemnitz vorgestellten Tourismusbarometer 2008 des Ostdeutschen Sparkassenverbandes hervorgeht. Die beliebtesten Reiseziele waren Vorpommern (Usedom) mit 7,14 Millionen Übernachtungen, gefolgt von der Mecklenburgischen Ostseeküste (5,8 Millionen), den Inseln Rügen und Hiddensee (5,36 Millionen), dem Thüringer Wald (4,3 Millionen), der Mecklenburgischen Schweiz (3,5 Millionen), Dresden (3,3 Millionen), dem Erzgebirge (2,88 Millionen) und dem Harz (2,55 Millionen). Der Trend gehe mehr zu Kurzreisen, hieß es. Die Bettenkapazität blieb stabil, ihre Auslastung lag bei 34,8 Prozent. Gefragt waren unter anderem Stadtführungen, Zoo-Besuche oder Fahrten mit privaten Bahnen. Auf Interesse stießen touristische Routen wie die Via Regia in Ostsachsen. dpa/rb