Mit 1520 Stunden je Erwerbstätigen wurden 2002 in den neuen Ländern (ohne Berlin) 94 Stunden oder 6,6 Prozent mehr gearbeitet als in den alten Ländern, wo das Arbeitsvolumen bei 1426 Stunden lag. Das teilte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt gestern mit. Allerdings sei die Differenz der jährlichen Arbeitszeit zwischen Ost und West geringer geworden. Sie lag 1998 bei 127 Stunden. Die unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse machten es erforderlich, Produktivitätsvergleiche nicht nur auf die Zahl der Erwerbstätigen zu beziehen, sondern auch auf die geleisteten Arbeitsstunden. (dpa/B.M.)