In den ersten neun Monaten stiegen die Erlöse in den fünf neuen Ländern und Berlin um 12,3 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro, wie die Chemieverbände Nordost gestern mitteilten. Deutschlandweit lag das Plus bei 5,3 Prozent.
Die Zahl der Arbeitsplätze im Osten erhöhte sich bis Ende September um 2,4 Prozent auf knapp 47 000. Für das Gesamtjahr erwartet die Branche ein Umsatzplus von zwölf Prozent bei weiter leicht steigender Beschäftigung. Risiken für 2007 seien aber die hohen Öl- und Energiepreise sowie die Mehrwertsteuer-Anhebung.
Die positive Entwicklung im zu Ende gehenden Jahr sei sowohl aus dem Inland wie auch von internationalen Impulsen getragen, hieß es. Der Umsatz im heimischen Markt stieg bis September um 11,9 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, im Ausland wuchsen die Erlöse um 12,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro.
Die Investitionen sollen 2006 nach einem Rückgang im Vorjahr wieder zulegen. Genutzt werden sie für Kapazitätserweiterungen, aber auch zum Bau neuer Anlagen etwa für Biodiesel. (dpa/ar)