Händler nannten als Grund für den weiteren Anstieg nochmals gesunkene Vorräte in den USA vor dem Hintergrund eines drohenden Irak-Kriegs.
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) versicherte unterdessen, sie werde Öl nicht als politisches Druckmittel in der Irak-Frage einsetzen und notfalls eine ausreichende Versorgung garantieren. Die Opec werde den Rohstoff "nicht als Waffe gebrauchen", sagte Opec-Generalsekretär Alvaro Silva Calderón in Wien. Calderón nahm damit Stellung zu der von einigen Mitgliedern der Organisation der islamischen Konferenz erhobenen Forderung, mit einem Öl-Boykott zu drohen, um einen Krieg zu verhindern.
In der Opec gehört ein Großteil der Mitglieder der moslemischen Welt an. In den vergangenen Wochen hatten sich aber unter anderem schon Saudi-Arabien, Kuwait und auch Iran gegen politisch motivierte Lieferverknappungen ausgesprochen, die wegen wegfallender Einnahmen letztlich die Förderländer selbst treffen würden. (afp/rb)