Markentankstellen sollten nach Möglichkeit gemieden werden, rät der ACE den Autofahrern, da Benzin an freien Tankstellen und bei Discountern weniger teuer sei. Ein ACE-Sprecher sagte gestern in Stuttgart, die derzeit verlangten Benzinpreise könnten nicht mit dem drohenden Irak-Krieg gerechtfertigt werden. Er erinnerte daran, dass der Mineralölwirtschaftsverband noch Anfang Januar davon gesprochen habe, ein Preis von rund 1,15 Euro pro Liter Normalbenzin setze einen Ölpreis von 40 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) voraus. Zwar gebe es an den Öl-Märkten einen Preisanstieg. Mit derzeit rund 33 Dollar pro Barrel für die in Europa marktführende Nordseesorte Brent werde jedoch die genannte "magische Zahl" von 40 Dollar noch lange nicht erreicht. "Deshalb gib t es keinen Grund für die galoppierende Spritpreisinflation", betonte der ACE. (ddp.vwd/rb)