Im Jahr 2030 werde der Primärenergieverbrauch um 50 Prozent höher liegen als jetzt, den Bedarf müssten vor allem Öl und Gas decken, sagte der Deutschlandchef des weltgrößten Ölkonzerns ExxonMobil, Gernot Kalkoffen. Selbst bei hohen Zuwachsraten spielten erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenenergie auch in 25 Jahren mit einem Anteil von weltweit dann nur einem Prozent keine Rolle. "Das gehört zur Ehrlichkeit", sagte Kalkoffen. Die Versorgung mit Öl und Gas sei noch eine ganze Reihe von Jahrzehnten gesichert. In den vergangenen fünf Jahren sind laut Konzernangaben die sicher bestätigten Erdölreserven um fast ein Viertel gestiegen. Eine Prognose zur Entwicklung des Benzinpreises wagte der ExxonMobi l-Manager jedoch nicht. (dpa/pk)