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| 07:04 Uhr

Berlin
Öffentlicher Dienst: Verdi ruft zu weiteren Streiks auf

In den zähen Tarifgesprächen für die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen erhöht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den Druck. In vielen Orten Niedersachsens und in Bremen kam es nach Verdi-Angaben gestern zu Arbeitsniederlegungen. In Hannover wurden die Stadtverwaltung, die Sparkasse und der Abfallwirtschaftsbetrieb bestreikt. In Göttingen und Wolfsburg waren die Verkehrsbetriebe betroffen. In Bremen und Bremerhaven waren Beschäftigte unter anderem aus Sparkassen, Verwaltung, Kliniken und Behörden zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. In den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten fordert die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat.

In den zähen Tarifgesprächen für die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen erhöht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den Druck. In vielen Orten Niedersachsens und in Bremen kam es nach Verdi-Angaben gestern zu Arbeitsniederlegungen. In Hannover wurden die Stadtverwaltung, die Sparkasse und der Abfallwirtschaftsbetrieb bestreikt. In Göttingen und Wolfsburg waren die Verkehrsbetriebe betroffen. In Bremen und Bremerhaven waren Beschäftigte unter anderem aus Sparkassen, Verwaltung, Kliniken und Behörden zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. In den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten fordert die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat.

Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab. Die zweite Verhandlungsrunde war am Dienstag in Potsdam ohne Annäherung geblieben. Die abschließende Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April geplant - bis dann könnten die Aktionen andauern. Für heute hat Verdi weitere Warnstreiks in Bayern und Berlin und für morgen auch in Baden-Württemberg angekündigt.

(dpa)