"Für den Reisenden ändert sich also erst einmal nichts", betonte VBB-Sprecherin Elke Krokowski. Sie geht davon aus, dass die Züge der Deutschen Bahn bis voraussichtlich März 2013 im Einsatz sein werden. Damit ist der Notfallplan der Odeg vom Tisch, auf der Strecke zwischen Cottbus und Berlin vorübergehend veraltete Züge einzusetzen. Dieser hätte auch dazu geführt, dass die Zeitersparnis von 20 Minuten nach dem Ausbau der Strecke hinfällig gewesen wäre. Hintergrund ist die verzögerte Zulassung der 16 neuen Doppelstocktriebzüge der Stadler Waggonfabrik in Pankow. Die Verpflichtung der DB Regio als Subunternehmer ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember wurde unter anderem möglich, weil Teile der von der Bahn betriebenen Verbindung Berlin - Rostock zurzeit wegen Streckenrenovierung gesperrt sind.