| 02:35 Uhr

Neues Jahr bringt Autozulieferer Continental neuen Schub

Frankfurt/Main. Continental sieht sich schon zum Jahresstart auf neuer Rekordfahrt. Einzig die hartnäckige Krise in Südeuropa bremst den Dax-Konzern auf seiner Jagd nach noch höheren Bestmarken. dpa/rdh

"Diese Leute haben andere Sorgen, als Autos zu kaufen", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart am Donnerstag in Frankfurt am Main. Conti hängt in allen Sparten stark am Heimatkontinent, der für gut die Hälfte des Umsatzes steht. "Wir rechnen mit einem Umsatzplus von drei bis vier Prozent im ersten Quartal", sagte Degenhart.

Auch beim Betriebsgewinn sei der Trend positiv. Conti will wie im Vorjahr mindestens jeden zehnten Euro vom Umsatz als Gewinn im Kerngeschäft ausweisen. 2013 kamen so 3,7 Milliarden Euro zusammen. Unter dem Strich blieben im Konzern rund 1,92 Milliarden Euro - ein Prozent mehr als 2012. Ende dieses Jahres will Continental etwa 35 Milliarden Euro umgesetzt haben, rund fünf Prozent Plus.

Beim wichtigen Geschäft mit Winter- und Sommerreifen sieht Conti nach einer ungewöhnlich langen Flaute wieder Aufwind. Drei Viertel der Erlöse macht Conti nicht direkt mit den Autobauern, sondern mit Endkunden. Mit rund 178 000 Mitarbeitern zählte Conti zum Jahreswechsel 8000 Beschäftigte mehr als 2012.