Erstmals stellten die Forscher des deutschen Chipherstellers und des japanischen Elektronikunternehmens einen Chip auf eisen-elektrischer Basis her, der 32 Megabit an Daten speichern kann. "Wir haben damit gezeigt, dass diese Technologie eine Zukunft hat", sagte Reiner Schoenrock von Infineon gestern in München.
Der neue Chip ist nach Angaben von Schoenrock besonders klein, hat dennoch großen Speicherplatz und sichere die Daten auch ohne Stromzufuhr. Die Technologie kombiniere Eigenschaften herkömmlicher PC-Arbeitsspeicher wie Dram und denen der mobilen Flash-Speicher. Da der Feram-Speicher - Fe steht für Eisen, Ram ist die Abkürzung für Random Access Memory - besonders wenig Strom verbraucht, eigne er sich vor allem auch für den mobilen Einsatz, sagte Schoenrock. "Bis zur Serienreife der Feram-Speicher wird es jedoch noch einige Jahre dauern." (dpa/sm)