Derzeit gibt es für den Verbraucher kaum Möglichkeiten, auf Alternativ-Angebote auszuweichen, sagte Behördenchef Matthias Kurth gestern in Bonn. "Bemühungen von Gasnetzbetreibern, durch niedrigere Preise Netzkunden zu gewinnen, sind nicht erkennbar", sagte Kurth. Ab 2010 werden die Ferngasnetze deshalb der Anreizregulierung unterliegen. Die Energiekonzerne müssten dann ihre Kosten offenlegen. Von der Entscheidung sind Kurth zufolge zwei Drittel des in Deutschland durchgeführten Ferngastransports betroffen. Anhand der Berechnungen legt die Bundesnetzagentur die Netznutzungsentgelte fest. dpa/sha