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| 09:17 Uhr

Celle
Musterverfahren im Fall Porsche/VW erneut verschoben

Celle. Das Milliardenverfahren mit Aktionären um die Folgen der vor Jahren gescheiterten VW-Übernahme durch Porsche wird erneut verschoben. Statt für Anfang Juni ist die Fortsetzung des Prozesses jetzt für den 24. Oktober und mehrere Folgetermine bis zum Jahresende angesetzt. Grund sei unter anderem ein Antrag der Musterklägerin, wie das Oberlandesgericht Celle gestern mitteilte. Das Verfahren hatte sich mehrfach verzögert, zuletzt wegen mehrerer Befangenheitsanträge der klagenden Aktionäre gegen die Richter.

Das Milliardenverfahren mit Aktionären um die Folgen der vor Jahren gescheiterten VW-Übernahme durch Porsche wird erneut verschoben. Statt für Anfang Juni ist die Fortsetzung des Prozesses jetzt für den 24. Oktober und mehrere Folgetermine bis zum Jahresende angesetzt. Grund sei unter anderem ein Antrag der Musterklägerin, wie das Oberlandesgericht Celle gestern mitteilte. Das Verfahren hatte sich mehrfach verzögert, zuletzt wegen mehrerer Befangenheitsanträge der klagenden Aktionäre gegen die Richter.

Musterklägerin ist eine Gesellschaft, in der die Klagen verschiedener Investoren gebündelt sind. Es geht um die Übernahmeschlacht zwischen der Porsche Automobil Holding SE und Volkswagen vor etwa zehn Jahren, einer Art David-gegen-Goliath-Kampf. Der Übernahmeversuch der misslang jedoch letztlich, der Autobauer Porsche wurde sogar zu einer Marke im VW-Konzern. Es gab Kursturbulenzen - was einige Anleger viel Geld kostete. Diese argumentieren, sie seien falsch informiert worden.

(dpa)