"Ich mache mir große Sorgen um den Standort", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) gestern in Dresden. "Die Nachricht hat bei uns eingeschlagen wie eine Bombe", sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Frank Frenzel. Dagegen sieht Reiner Haseloff (CDU), Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt, keine existenzielle Bedrohung. Ein Verkauf der Anteile könne langfristige Sicherheit für das Unternehmen bedeuten, sagte er in Magdeburg. Sein Ministerium wurde über die Verkaufspläne der US-Gesellschaften URS und NRG Energy informiert, die zu je 50 Prozent an der Mibrag beteiligt sind. Die Mibrag beschäftigt 2150 Mitarbeiter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. dpa/sha