Grund seien die gute Entwicklung der Praktiker-Aktie seit dem Börsengang im November des vergangenen Jahres und die anhaltend hohe Nachfrage von internationalen Investoren, teilte Metro am späten Montagabend in Düsseldorf mit. Die Aktien würden am Kapitalmarkt platziert. Das im Börsensegment M-Dax notierte Papier geriet deutlich unter Druck und verlor am Dienstagvormittag 3,7 Prozent auf 21,28 Euro. Der Emissionspreis im November lag bei 14,50 Euro.
Dem Metro-Konzern werden durch den Verkauf voraussichtlich rund 500 Millionen Euro zufließen, hieß es aus Insiderkreisen. Der Anteil von 40,5 Prozent umfasse rund 23,5 Millionen Aktien, die zum Preis von 20,40 Euro bis 21,40 Euro je Aktie platziert werden sollen. Die Jahresprognose des Unternehmens sei von dem geplanten Verkauf nicht beeinflusst, da sie schon bisher ohne Praktiker abgegeben wurde. Das Geld aus dem Verkauf werde Metro offenbar verwenden, um die Nettoverschuldung zu senken und die Expansion in Osteuropa zu beschleunigen.
Die Metro-Aktien tendierten gestern nahezu unverändert bei 43,73 Euro. (ddp.djn/rek)