Voraussetzung sei jedoch, dass es keine neuen Verwerfungen am Finanzmarkt gebe. Metro hatte Kaufhof vor zwei Jahren mit der Begründung zum Verkauf gestellt, das Warenhausgeschäft lasse sich nicht internationalisieren. Nach Ausbruch der Finanzkrise wurden die Pläne jedoch zunächst auf Eis gelegt. Cordes zufolge gibt es bei einem privaten, nicht an der Börse vetretenen, (Private Equity) Investor nun aber Interesse an Kaufhof. Bislang führe Metro allerdings keine formalen Verkaufsgespräche über Kaufhof, sagte Cordes. Neben Kaufhof steht in Deutschland die insolvente Kaufhauskette Karstadt zum Verkauf. Auch hier haben Private-Equity-Unternehmen Interesse angemeldet. Der Insolvenzverwalter will den Karstadt-Verkauf bis Ende April abgeschlossen haben. Es wird spekuliert, dass ein Käufer von Karstadt eine Fusion mit Kaufhof anstreben könnte. Cordes hält es dagegen für wahrscheinlicher, dass die Karstadt-Interessenten nur einige Karstadt-Warenhäuser mit dem Kaufhof zusammenzuführen werden. An diesem Vorhaben hatte sich Metro im vergangenen Jahr selbst versucht. Eine solche Transaktion sei sinnvoll, sagte Cordes. ddp.djn/eb