Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten.
Der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie (VSME) hat bislang kein konkretes Angebot vorgelegt und wartet auf einen Abschluss in Nordrhein-Westfalen. Er könnte für Sachsen Pilotcharakter haben, sagte Verbandssprecherin Sandra Jeschke. In Sachsen arbeitet jeder sechste der rund 132 000 Metaller in einem tarifgebundenen Betrieb.
Das Angebot von 1,2 Prozent aus Nordrhein-Westfalen sei nicht akzeptabel, sagte die Leipziger IG Metall-Chefin, Sieglinde Merbitz. Damit werde nicht einmal die Inflation ausgeglichen. Rund 1100 Mitarbeiter des Autobauers BMW sowie von anderen Betrieben legten nach den Angaben der IG Metall in Leipzig die Arbeit nieder. In Pirna beteiligten sich 30 Metaller der Weber Hydraulik Werk Madix an einem Warnstreik. Bei der Automobilmanufaktur ThyssenKrupp in Dresden legten 200 Beschäftigte befristet die Arbeit nieder. (dpa/sh)