Merck akzeptierte demnach eine Strafzahlung von 321,6 Millionen Dollar (238 Millionen Euro). Der Konzern willigte zudem ein, 628,4 Millionen Dollar (465 Millionen Euro) zu zahlen, um Forderungen aus Zivilklagen zu begleichen.

Merck hatte Vioxx ab 1999 nicht nur als Schmerzmittel vermarktet, sondern auch als Medikament gegen Gelenkrheumatismus. Erst 2004 wurde der Entzündungshemmer vom Markt genommen, nachdem er in Verbindung mit zahlreichen Herzinfarkten und Schlaganfällen gebracht worden war.