Weil niemand Geld geben wollte, packte Maik Landeck selber an, baute Aquarien, erweiterte die Räumlichkeiten in der Halle auf 600 Quadratmeter. Im ersten Jahr, 1994, kamen 10 000 Besucher, im zweiten fast doppelt so viele. 1999 hatten 165 000 Leute die Einrichtung gesehen. Immer mehr exotische Fische kamen hinzu - und Krokodile. Es wurde eng. Bei der Suche nach neuen Räumen wurde Landeck im einstigen Volkshaus der Stadt fündig.

Glück für ihn und für Zella-Mehlis. Ein Krokodilhaus und ein riesiges Haibecken konnten gebaut und auf 7150 Quadratmetern Schaufläche noch mehr Gäste begrüßt werden. Als der Erlebnispark Meeresaquarium 2014 das 20. Bestehen beging, wurde ein Rekord gefeiert: 394 000 Besucher. "Fragt jemand nach meinem Erfolgsrezept, kann ich nur sagen, dass es für den Erfolg Leidenschaft braucht, Bodenständigkeit, Mut zum Risiko und auch ein bisschen Verrücktheit", sagte Landeck bei der Feier. Die Zahlen der Wartburg in Eisenach hatte Zella-Mehlis da längst übertroffen.