Wie das Handelsblatt berichtet, hat der US-Pharmakonzern Merck & Co. am Freitag Erfolge bei der Behandlung von Corona-Patienten mit einem neuen Medikament gemeldet. Durch die Einnahme von Molnupiravir sei die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle um die Hälfte gesunken, teilte der Konzern mit. Das Unternehmen wolle nun zügig eine Zulassung des Medikaments in den USA und anderen Ländern beantragen.

Erste Pille zur Behandlung von Corona: Molnupiravir von Merck & Co.

Sollte das Medikament zugelassen werden, wäre es die erste Pille, die zur Behandlung von Corona eingesetzt werden kann, was ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Bisher erfordern alle in den USA zugelassenen Corona-Therapien eine Infusion oder Injektion. Merck und sein Partner Ridgeback Biotherapeutics teilten mit, ersten Studienergebnissen zufolge seien Patienten, die das Medikament Molnupiravir innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten der Symptome von Covid-19 erhielten, nur halb so häufig ins Krankenhaus eingeliefert worden oder an der Krankheit gestorben wie Patienten, die ein Placebo erhalten hätten