Wie das Magazin gestern berichtete, könnten die Abfallkosten jährlich um ein Drittel gesenkt werden, wenn der Müll in einer Tonne gesammelt und erst anschließend sortiert würde. Das habe eine Modellrechnung des Instituts für Abfallwirtschaft und Altlasten der TU Dresden ergeben.
Laut Modellrechnung könnten die Kosten bei einer 240-Liter Abfalltonne beispielsweise in der Stadt Dresden dadurch von 74 auf 49 Euro gesenkt werden. Bisher schreibt die Verpackungsverordnung vor, Restmüll und Wertstoffe in verschiedenen Abfallbehältern zu entsorgen. Nach Meinung von Experten gibt es jedoch dafür keine verfahrenstechnischen Gründe mehr. In biologisch-mechanischen Abfallverwertungsanlagen sei es mit zusätzlichen Anlagen möglich, Verpackungen zu sortieren. Damit könnte die aufwändige Erfassung, die der Verbraucher über einen Aufschlag mitbezahlt, eingespart werden. (afp/sm)