Die IG Metall, die zu dem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto "Standort D stärken - Margenwahn stoppen!" aufgerufen hatte, sprach am Mittag von mehr als 6000 aktiven Teilnehmern. Mit dem Aktionstag wollten sich die Beschäftigten gegen den Abbau weiterer 2200 Arbeitsplätze in Deutschland zur Wehr setzen, den Siemens-Chef Joe Kaeser Anfang Mai verkündet hatte. Schwerpunkte der Protestaktionen waren Duisburg, Berlin, Görlitz und Nürnberg. In Berlin stehen offenbar rund 800 Jobs im Gasturbinen-Werk auf der Kippe. Zudem wird der Wegfall weiterer 600 Arbeitsplätze im Schaltwerk befürchtet .