Das kündigte der Vorstandsvorsitzende der European Energy Exchange AG, Hans-Bernd Menzel, gestern auf der Messe "E-world energy & water" in Essen an. Danach senkt die EEX zum 1. April die Transaktionsgebühr für Termingeschäfte. Statt vier Cent pro gehandelter Megawatt-stunde ist dann nur noch ein Cent fällig, wenn ein börsengehandelter Future-Kontrakt durch eine Stromlieferung physisch erfüllt werden soll. Ferner verlangt die Strombörse für Termingeschäfte künftig nur noch ein Mindestkontraktvolumen von einem Megawatt bei allen Laufzeiten. Bisher waren mindestens 25 Megawatt bei Monats- und Quartalskontrakten beziehungsweise fünf Megawatt bei Jahresverträgen erforderlich.
Mit dem Abschluss des Börsenbilanzkreisvertrages mit dem Stromkonzern Vattenfall Europe (Berlin) hatte die EEX erst vor wenigen Tagen den Weg dafür freigemacht, dass auch viele kleinere Stadtwerke im Osten an der Börse Strom kaufen oder verkaufen können. (dpa/maf)