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| 01:00 Uhr

Kriminelle Manipulationen von Geldautomaten nehmen zu

Berlin.. Bank- und Sparkassenkunden werden beim Geldabheben am Automaten immer häufiger Opfer von Kriminellen.

"Die Zahl der Schadensfälle hat sich im Vorjahr verdoppelt", sagte der Abteilungsdirektor des Bundesverbandes deutscher Banken Joachim Fontaine der "Berliner Zeitung". Auch 2005 habe es einen Zuwachs gegeben, allerding verlangsame sich der Anstieg: "Bis einschließlich September hat die Zahl der Schadensfälle um etwa 13 Prozent zugenommen", sagte Fontaine.
Der entstandene Schaden summiert sich nach Angaben des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) der Banken und Sparkassen in den ersten neun Monaten 2005 auf 3,6 Millionen Euro. Die Täter manipulierten Geldautomaten so, dass sie die geheimen Kundendaten ausspähen können, hieß es. Damit versuchten sie dann, die Konten mittels EC-Karten-Doubletten leer zu räumen.
Zwar verfügen alle Geldautomaten in Deutschland laut ZKA über einen Sicherungsmechanismus, der Doubletten erkennen und die Auszahlung in diesen Fällen verweigern soll. An vielen Automaten im Ausland existiere ein solcher Sicherungsmechanismus jedoch nicht, sagte Fontaine. Entstehende Schäden durch diese Art von Manipulation müssten die Kunden jedoch nicht selbst tragen. (dpa/rb)