| 09:57 Uhr

Berlin
Konzerne fordern für Lkw schärfere Abgaswerte

Berlin. Mehrere Großunternehmen fordern einem Magazin-Bericht zufolge von der EU-Kommission ein stärkeres Engagement für den Klimaschutz im Verkehrsektor. Der Bereich sei nach wie vor "Europas größtes Klimaproblem" und für 27 Prozent des gesamten Treibhausgas-Ausstoßes der EU verantwortlich, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf ein Schreiben der Firmen an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und mehrere seiner Kommissare. Schwere Nutzfahrzeuge machten bereits ein Viertel aller Abgase des Straßenverkehrs aus.

Mehrere Großunternehmen fordern einem Magazin-Bericht zufolge von der EU-Kommission ein stärkeres Engagement für den Klimaschutz im Verkehrssektor. Der Bereich sei nach wie vor "Europas größtes Klimaproblem" und für 27 Prozent des gesamten Treibhausgas-Ausstoßes der EU verantwortlich, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf ein Schreiben der Firmen an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und mehrere seiner Kommissare. Schwere Nutzfahrzeuge machten bereits ein Viertel aller Abgase des Straßenverkehrs aus.

Wenn die EU die selbstgesteckten Klimaschutzziele einhalten wolle, "müssen verkehrsbedingte und durch Lkw verursachte Emissionen dringend gesenkt werden". Zu den Unternehmen, die den Brief unterzeichneten, gehörten dem Magazin zufolge der Möbelhersteller Ikea, die Supermarkt-Kette Carrefour, der Nahrungsmittelkonzern Nestlé, die Transportkonzerne DB Schenker und Alstom und der Mischkonzern Unilever. Der Brief solle am 18. April verschickt werden.

(rtr)