Die Grundstruktur des Kabinettsvorschlags sei erhalten geblieben. "Deshalb begrüßt der Umweltminister diese Einigung und es kann der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden, so dass die Änderung der Solarförderung zum 1. Juli in Kraft treten könnte."Die Bundesregierung will die Solarförderung bei Hausdachanlagen zum 1. Juli um 16 Prozent, auf Freiflächen um 15 Prozent und auf Konversionsflächen wie ehemalige Militärgelände um elf Prozent kürzen. Bei Solaranlagen auf Ackerflächen soll es ab Juli gar keine Förderung mehr geben. Bereits zum 1. Januar war die Förderung für neue Solarstromanlagen um etwa zehn Prozent reduziert worden.Allerdings gab es in den Bundesländern erheblichen Widerstand dagegen. Die Länder wollten die Förderung maximal um zehn Prozent senken. Am Mittwoch hatte das Kabinett der Solarbranche daraufhin 100 Millionen Euro an zusätzlicher Unterstützung in den nächsten drei bis vier Jahren in Aussicht gestellt. dpa/jc