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Strukturwandel
Kein Kohle-Ausstiegsdatum in möglichem Koalitionsvertrag

Ein Braunkohlebagger steht im Braunkohletagebau Welzow Süd.
Ein Braunkohlebagger steht im Braunkohletagebau Welzow Süd. FOTO: Patrick Pleul / dpa
Cottbus. Gute Nachricht für die Lausitz: In einem möglichen Koalitionsvertrag von CDU und SPD soll es kein Datum für den Braunkohleausstieg geben. Das erfuhr die RUNDSCHAU aus Verhandlungskreisen.

Das ist nach RUNDSCHAU-Informationen Ergebnis der Verhandlungsgruppe „Energie und Klima“, an der Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) und CDU-Fraktionschef Ingo Senftleben beteiligt waren. Eine Kommission soll aber „einen Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung einschließlich eines Abschlussdatums“ erarbeiten. Angekündigt wird die Schaffung eines Fonds für den Strukturwandel. CDU und SPD hätten sich geeinigt, dass sich der Bund mit den Regionen über die Kohlesanierung nach 2022 verständigt.