Die ausländische Nachfrage erreichte dagegen mit minus einem Prozent fast das gute Vorjahresniveau. Dank des Geschäftes jenseits deutscher Grenzen blieb die Pkw-Produktion auf hohem Niveau.
Mit 410 800 Fahrzeugen wurde im Jahresvergleich sogar ein Prozent mehr produziert. Da es einen Arbeitstag weniger gab, verließen unter Einberechnung dieses Effektes sogar sechs Prozent mehr Autos die Bänder. Das Inlandsgeschäft befand sich dagegen erneut im Rückwärtsgang. Die Neuzulassungen fielen mit 237 000 Autos um drei Prozent schlechter aus.
Trotz neuer Modelle und erheblicher Kaufanreize sei es den Herstellern nicht gelungen, den nunmehr seit drei Jahren anhaltenden negativen Absatztrend zu stoppen, bilanzierte der Verband. Die weltweite Konjunkturflaute, die Arbeitslosigkeit, die gestiegenen Sozialabgaben und höhere Kraftstoffpreise bremsten weiterhin die Konsumnachfrage.
99 Prozent aller inländischen Käufe seien nur noch dazu da, einen alten Wagen zu ersetzen. Mit fast 45 Millionen Pkw gilt der deutsche Markt als gesättigt. (ddp.vwd/rb)