"Invesco versteht die strategische Logik des geplanten Zusammenschlusses nicht", heißt es in dem Schreiben. Auch die zu erwartende hohe Staatsbeteiligung an dem entstehenden Gesamtkonzern passt dem Großinvestor nicht.

Aus Sicht der Fondsgesellschaft, deren Fonds den Angaben zufolge 13,3 Prozent der BAE-Anteile halten, würde eine Fusion mit EADS die Stellung von BAE auf dem US-amerikanischen Rüstungsmarkt untergraben. Im Gegensatz zum stark politisch beeinflussten EADS-Konzern ist BAE Systems auf dem amerikanischen Rüstungsmarkt gut im Geschäft. Noch seien keine Vorteile aus der Fusion erkennbar, die diesen Nachteil ausgleichen könnten, argumentiert der Großaktionär.

Der Fonds fürchtet zudem, dass die Konzernführung stärker an politischen Überlegungen ausgerichtet wird und die Interessen der Aktionäre ins Hintertreffen geraten.