Microsoft hatte Anfang des Monats 31 Dollar je Yahoo-Aktie geboten und den Unternehmenswert dadurch mit 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) bewertet.
Analysten halten ein höheres Angebot von Microsoft angesichts der prall gefüllten Kassen des Konzerns für denkbar. Mit dem Kauf will Microsoft die Übermacht des Rivalen Google bei der Online-Suche und der Internet-Werbung brechen.
Der Yahoo-Verwaltungsrat werde weiter alle strategischen Optionen prüfen, teilte das Unternehmen mit. Zur Abwehr der Übernahme erwägt der Internet-Konzern Berichten zufolge eine Kooperation mit Google oder auch mit dem Internet-Angebot AOL des US-Medienriesen Time Warner. Eine Gegenofferte zu Microsoft liegt bislang nicht vor.
Laut US-Medienberichten will Yahoo keinen Preis unter 40 Dollar pro Aktie akzeptieren. (dpa/B.M.)