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| 07:23 Uhr

Essen
Innogy-Aktionäre müssen sich bis 6. Juli entscheiden

Essen. Nach Freigabe durch die Finanzaufsicht hat Eon den Innogy-Aktionären nun ein Übernahmeangebot vorgelegt. Die Aktionäre haben bis zum 6. Juli Zeit, es anzunehmen. Eon bietet den Aktionären, die nach RWE 23 Prozent an Innogy halten, pro Aktie 36,76 Euro. Mit der Dividende für 2017 und der erwarteten Dividende für 2018 sind das 40 Euro. Gestern notierte die Aktie bei 36 Euro. RWE will seinen 77-Prozent-Anteil an die Eon verkaufen, bis Mitte 2019 soll Innogy dann zwischen den Konzernen aufgeteilt werden. Aktionärsvertreter haben den Innogy-Anlegern bereits empfohlen, das Angebot vorerst nicht anzunehmen.

Nach Freigabe durch die Finanzaufsicht hat Eon den Innogy-Aktionären nun ein Übernahmeangebot vorgelegt. Die Aktionäre haben bis zum 6. Juli Zeit, es anzunehmen. Eon bietet den Aktionären, die nach RWE 23 Prozent an Innogy halten, pro Aktie 36,76 Euro. Mit der Dividende für 2017 und der erwarteten Dividende für 2018 sind das 40 Euro. Gestern notierte die Aktie bei 36 Euro. RWE will seinen 77-Prozent-Anteil an die Eon verkaufen, bis Mitte 2019 soll Innogy dann zwischen den Konzernen aufgeteilt werden. Aktionärsvertreter haben den Innogy-Anlegern bereits empfohlen, das Angebot vorerst nicht anzunehmen.

Sie halten es für möglich, dass Eon sein Angebot noch einmal nachbessert. Das weist Eon-Finanzvorstand Marc Spieker zurück: Eon habe mit dem RWE-Paket genug Anteile, um seine Pläne umzusetzen. Zur Not will man unwillige Kleinaktionäre per Zwangsabfindung (Squeeze out) herausdrängen. Innogy hat nun zwei Wochen Zeit, die Offerte zu prüfen, und bittet seine Aktionäre "nachdrücklich, ihre Aktien nicht zu verkaufen".

(anh)