Noch vor dem Verlesen der Anklage allerdings musste der Prozess unterbrochen werden, weil die Verteidigung des Hauptbeschuldigten und eines weiteren Angeklagten die Besetzung des Gerichts rügte. Laut Anklage haben die Manager ein Schneeballsystem betrieben und etwa 22 000 Anleger um rund 312 Millionen Euro betrogen. Die Verteidigung sprach dagegen von einem "tragfähigen Geschäftsmodell" der Gesellschaften. Die Insolvenz sei erst durch Durchsuchung und Inhaftierung herbeigeführt worden. Fünf Angeklagte, unter ihnen der 54-jährige Konzerngründer, sitzen seit November 2013 in Untersuchungshaft. Der sechste Beschuldigte war Anfang 2014 freigekommen. Ihm wird Beihilfe vorgeworfen.