Dabei entstehen in Dresden vor allem in der Entwicklung zunächst 40 neue Arbeitsplätze.
Flash-Speicher behalten die gespeicherten Informationen auch nach dem Ausschalten der Betriebsspannung. Daten-Flash-Speicher werden unter anderem in Mobiltelefonen, Digitalkameras und anderen Produkten der Unterhaltungselektronik als flexible Datenspeicher eingesetzt. Programm-Flash-Speicher kommen zum Beispiel bei Computern und Handys zum Einsatz. Mit Embedded-Flash-Speichern werden Chipkarten ausgerüstet, die als Geldkarte oder als elektronischer Ausweis dienen.
"Wir wollen auf diesem Gebiet weltweit zumindest die Nummer drei werden", sagte Infineon-Speicher-Chef Harald Eggers. Das Unternehmen betreibt mit den Israelis seit 2001 das Gemeinschaftsunternehmen Ingentix. Dieses geht nun in der Neugründung Infineon Flash GmbH & Co KG auf. Infineon stockt dabei seine Beteiligung von 51 auf 70 Prozent auf und investiert insgesamt 20 Millionen Euro.
Der Flash-Markt gilt als Wachstumsfeld. Derzeit hat er ein Volumen von jährlich acht Milliarden Euro. Marktforscher sehen bis 2006 ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Mit dem Ausbau der Aktivitäten kann Infineon seine Produktionskapazitäten für DRAM-Speicher (Arbeitsspeicher) auch für Flash-Produkte nutzen und so auf Marktveränderungen flexibel reagieren. Eine vom israelischen Partner Saifun entwickelte Technologie erlaubt es, besonders kleine Flash-Chips zu herzustellen. (dpa/rb)