Mehr als zehn Prozent aller Beschäftigten in Deutschland in diesem Bereich arbeiteten im vergangenen Jahr in der Region Stuttgart. Das ergab eine gestern in Berlin vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Knapp dahinter landete die Region München mit einem Anteil von neun Prozent. Ostdeutschland ist dagegen als Forschungsstandort zurückgeblieben. Insgesamt waren in Deutschland 2007 im verarbeitenden Gewerbe 353 000 Beschäftigte für Forschung und Entwicklung tätig. Das sind 15 Prozent mehr als 1998. "Der Strukturwandel zu mehr Forschung und Entwicklung hat hauptsächlich in Westdeutschland stattgefunden, während in Ostdeutschland die Fertigung im Vordergrund stand", sagte DIW-Experte Alexander Eickelpasch. Im vergangenen Jahr arbeiteten der Studie zufolge nur 10,7 Prozent der von der Wirtschaft für Forschung und Entwicklung Beschäftigten in Ostdeutschland. dpa/rb