Das ist der höchste Stand seit neun Jahren. Auch der positive Abschluss des Aktienmarktes habe das Vermögen wachsen lassen.
Die Geldanleger seien aber vorsichtig und abwartend gewesen, berichteten die Volkswirte. Wegen der hohen Ölpreise und der unsicheren Wirtschaftsaussichten investierten bis in die zweite Jahreshälfte hinein viele Anleger nicht in Aktien oder Investmentfonds. Einen überproportional großen Anteil steckten die Deutschen dagegen in Bankeinlagen. Deutlich mehr als 60 Prozent der Geldvermögensbildung sei in Bankeinlagen und Versicherungen geflossen. Während des Börsenbooms seien dagegen noch 70 Prozent in Unternehmensbeteiligungen und Investmentfonds gegangen.
Ganz oben auf der Prioritätenliste stand für die Bürger auch der Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Lebensversicherungen und Pensionseinrichtungen waren besonders gefragt. (dpa/rb)