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| 12:02 Uhr

Dresden
Immer mehr Ausländer finden in Sachsen Jobs

 Umfangreichen Einblick in die Arbeitswelt gab es für Geflüchtete auch bei einer Tour in Brandenburg durch Herzberger Unternehmen (im Bild bei der Stahlbau Hoffman GmbH).
Umfangreichen Einblick in die Arbeitswelt gab es für Geflüchtete auch bei einer Tour in Brandenburg durch Herzberger Unternehmen (im Bild bei der Stahlbau Hoffman GmbH). FOTO: Sylvia Kunze
Dresden. Durch den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt finden auch immer mehr Ausländer in Sachsen einen versicherungspflichtigen Job und die Tendenz ist stark steigend.

Durch den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt finden auch immer mehr Ausländer in Sachsen einen Job. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mitteilte, gehen mehr als 78 500 Ausländer im Freistaat einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. Damit liegt deren Anteil gemessen an den 1,63 Millionen insgesamt Beschäftigten bei 4,8 Prozent, dem bisher höchsten für Sachsen ermittelten Wert.

Im Juni 2016 waren es noch weniger als 50 000 ausländische Beschäftigte und 3,2 Prozent. „Sachsen profitiert zunehmend von der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen, Klaus-Peter Hansen. „Dennoch sehen wir viel Luft nach oben.“ Bundesweit liege der Anteil von Arbeitnehmern anderer Staatsbürgerschaft bei 11,9 Prozent.

Doch die Beschäftigung wächst bereits: So seien in den vergangenen zwölf Monaten in Sachsen rund 10 800 zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse für deutsche und mehr als 13 200 für ausländische Staatsbürger entstanden, hieß es. Das kräftigste Wachstum gab es in Dresden, in Leipzig, in Görlitz, in Bautzen und in der Stadt Chemnitz.

Das mittlere Einkommen aller Vollzeit-Beschäftigten in Sachsen lag 2017 bei 2479 Euro, das der Ausländer bei 1882 Euro.

(gro/si/dpa)