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| 02:45 Uhr

Im öffentlichen Dienst drohen Warnstreiks

Berlin. Nach der ergebnislos verlaufenen ersten Runde im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes müssen sich die Bürger ab Montag auf weitere Warnstreiks einstellen. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte am Freitag: "Jetzt sind die Beschäftigten gefordert, dass Bewegung in die Verhandlungen kommt. dpa/bl

" Der Verhandlungsführer des dbb-Beamtenbundes, Willi Russ, versicherte: "Die Beschäftigten werden ihren Unmut über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber deutlich machen."

Betroffen sind nach verdi-Angaben Verwaltungen, Kitas, Krankenhäuser, Busse und Bahnen - aber auch Bundeseinrichtungen wie Bundeswehr und Schifffahrtsämter. Schwerpunkte am Montag bilden Niedersachsen und Südbaden. Ab Dienstag sollen weitere Länder folgen. Arbeitgeber und Gewerkschaften kommen ab Donnerstag in Potsdam zur zweiten Tarifrunde zusammen.