Ein Bezirksleiter der Kette, der für Filialen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen zuständig war, soll zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten, zwei Fleischermeister und ein Fleischergeselle von Filialen in der Nähe Hannovers sollen zu Geldstrafen zwischen 100 und 500 Euro verurteilt werden, berichtete gestern das Bielefelder "Westfalen-Blatt".
Der Bezirksleiter bestreite eine Schuld, hieß es weiter. Andere Beschuldigte hatten ihn stark belastet. Er soll die Anweisung erteilt haben, Hackfleisch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums umzupacken, neu zu etikettieren und wieder zum Kauf anzubieten. Alle vier Mitarbeiter seien bereits entlassen.
Bei einer Razzia in zwei Real-Filialen in der Nähe Hannovers waren Anfang März Mitarbeiter beim Umetikettieren auf frischer Tat ertappt worden. (ddp.vwd/ksi)