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IG Metall fordert bei Sick West-Tarifniveau für Ostsachsen

Ottendorf-Okrilla/Waldkirch. Vor der dritten Tarifrunde am ostdeutschen Standort des weltweit agierenden Sensorenherstellers Sick AG hat die IG Metall gleichen Lohn für alle Mitarbeiter gefordert. Der Flächentarifvertrag der IG Metall Baden-Württemberg müsse auch für das Tochterunternehmen Sick Engineering in Ottendorf-Okrilla (Kreis Bautzen) eingeführt werden. dpa/sm

"Die Kollegen sind hervorragend ausgebildet", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Ostsachsen, Jan Otto.

Bisher erhalten die Sick-Mitarbeiter in Sachsen weniger Geld als ihre Kollegen an den anderen deutschen Standorten. Das Unternehmen mit mehr als 7000 Mitarbeitern und Hauptsitz in Waldkirch (Baden-Württemberg) hat unter anderem Niederlassungen in Hamburg, Meersburg und Düsseldorf. Tochtergesellschaften sitzen in Europa sowie in Kanada, den USA, Südamerika, Australien, Nord- und Südafrika sowie in Asien. "Die Zeit, in der hervorragend ausgebildeten Fachkräften in Ostsachsen niedrigere Löhne bezahlt werden als an westdeutschen Standorten, muss vorbei sein", betonte Otto.