ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:38 Uhr

Zukunft
Hoffnungsvoller Nachwuchs hat Bock auf die Papierfabrik

Kai Grabowski
Kai Grabowski FOTO: Arlt Martina
Schwarze Pumpe. Junge Lausitzer sehen ihre Zukunft in der Heimat. Jobs im Industriepark Schwarze Pumpe sind begehrt.

Überraschend hatte die österreichische Prinzhorn-Gruppe im Frühjahr den Baustart für eine zweite Papiermaschine in der Hamburger Rieger GmbH im Industriepark Schwarze Pumpe verkündet. Heute wird die Anlage in Betrieb genommen. Kompetenter Fachkräftenachwuchs steht bereit.

Kai Grabowski (22) aus Spremberg hat schon dreieinhalb Jahre Betriebswirtschaftslehre (BWL) an der Cottbuser Universität studiert. Seit August arbeitet er im Personalmarketing der Papierfabrik in Schwarze Pumpe. „Ich arbeitete bereits als Werkstudent hier in diesem Unternehmen. Und ich bin  glücklich hier.“ Das Unternehmen sei sehr zukunftsorientiert. „Ich will gern in der Region bleiben und fühle mich beruflich hier angekommen“, sagt er.

Jessica Sonntag (22) aus Spremberg ist gelernte Industriekauffrau. Die Berufsausbildung hat sie im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. „Mein Ziel war es immer, beruflich in der Verwaltungsbranche tätig zu werden. Die Papierfabrik ist ein attraktiver Arbeitgeber in der Lausitz. Und ich  möchte auf jeden Fall in meiner Heimat bleiben“, sagt sie. Derzeit studiert die junge Frau berufsbegleitend Betriebswirtschaft in Cottbus. In zwei Jahren will sie den Abschluss als staatlich geprüfte Betriebswirtin in der Tasche haben. „Derzeit bin ich im Vertrieb tätig und verkaufe sozusagen die großen Papierrollen und Gipsplattenkarton“, erzählt sie weiter. Durchschnittlich wiege so eine Rolle drei Tonnen. „In unserer Abteilung herrscht ein gutes Betriebsklima, wir sind alles Frauen. Ich komme gut zurecht und komme täglich sehr gern zur Arbeit“, erklärt die junge Frau sichtlich zufrieden.

David Jung (28) aus Weißwasser ist gelernter Elektroniker für Automatisierungstechnik und seit dem Jahr 2013 in der Papierfabrik tätig. Er hat als Instandhalter und Elektriker begonnen und für viele Schaltpläne gesorgt. „Jetzt bin ich im Technischen Büro tätig, in der Projektplanung. Beruflich will ich mich hier schon weiter etablieren. Wir sind alles junge Leute. Das ist ein gutes Team. Der Job hier macht richtig Spaß“, sagt David Jung.

In der Papierfabrik 1, in der benachbarten Dunapack-Pappfabrik sowie im benachbarten Spreerecycling-Kraftwerk beschäftigt Prinzhorn bereits etwa 500 Menschen. Die Papiermaschine 2 soll etwa weitere 200 Arbeitsplätze schaffen.

Jessica Sonntag
Jessica Sonntag FOTO: Arlt Martina
David Jung
David Jung FOTO: Arlt Martina