Das sei mehr als jedes siebente der ursprünglich fast 200 Klebstoffwerke weltweit. Die Zahl der Werkschließungen werde sich in diesem und im nächsten Jahr noch leicht erhöhen. So komme wie angekündigt in diesem Jahr das Werk Kleve am Niederrhein hinzu, in dem die Produktion Ende April eingestellt werde. Kleve sei das einzige Werk in Deutschland, das auf der Schließungsliste stehe. Aktuell stelle Henkel an weltweit 162 Standorten Klebstoffe für Bastler, Handwerker und Industrie her.Geitner verwies auf die schwere Wirtschaftskrise und das konzernweite Sparprogramm von Henkel. "Wir mussten uns an die schwierigen Bedingungen unserer Märkte anpassen." Das zeigten die Zahlen 2009. Demnach ging Umsatz der Henkel-Klebstoffsparte um gut sieben Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. Das Betriebsergebnis der Klebstoffsparte brach um fast 26 Prozent auf 506 Millionen Euro ein. Als Grund nannte der Konzern einen Nachfrageeinbruch Anfang 2009, der zu einer spürbar niedrigeren Kapazitätsauslastung geführt habe. Für 2010 erwartet die Henkel-Klebstoffsparte Wachstum. dpa/eb