"Den Sozialversicherungen geht es derzeit sehr gut, sie verzeichnen Rekordeinnahmen", begründete der Cottbuser Kammerpräsident Peter Dreißig den Vorstoß. Der Zeitpunkt sei günstig, die Unternehmen bei der Bürokratie zu entlasten, so Dreißig. Sein Dresdner Kollege, Jörg Dittrich, erklärte: "Wir freuen uns über die Unterstützung aus dem Handwerk und anderen wirtschaftlichen Bereichen." Jetzt gehe es darum, die Politik auf Bundesebene für den Vorstoß zu gewinnen. "Es ist schlicht Unsinn, wenn Unternehmen zu einer doppelten Lohnabrechnung gezwungen werden. Es geht hier um die Liquidität der Betriebe", so Dittrich.