"Die komplexen Regeln erzeugen gerade in kleineren Unternehmen unverhältnismäßig hohen Aufwand und enorme Kosten", kritisierte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun gestern in Berlin.
Anlagenbetreiber mit einem Kohlendioxid-Ausstoß von weniger als 25 000 Tonnen pro Jahr sollten künftig selbst entscheiden können, ob sie am Emissionshandel teilnehmen oder nicht. Der DIHK begründet dies damit, dass mehr als die Hälfte (52 Prozent) der betroffenen 1849 Anlagen in Deutschland unter 25 000 Tonnen pro Jahr blieben und sie insgesamt nur für zwei Prozent der Emissionen verantwortlich seien. Dennoch hätten diese Unternehmen den gleichen hohen Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Kosten, heißt es. (dpa/sh)