Zugleich erklärte sich die UBS zu einem Schuldeingeständnis in einem Fall von Manipulationen bei ihrer Tochterfirma in Japan bereit. UBS-Chef Sergio Ermotti verkündete zudem disziplinarische Maßnahmen: 30 bis 40 Mitarbeiter haben oder sollen die Bank verlassen. Er wolle durchsetzen, dass solche Fälle nicht mehr vorkommen, sagte Ermotti. Mit dem Vergleich werden fast alle Ermittlungen gegen die UBS im Zuge des Libor-Skandals eingestellt. Die Großbank war in allen drei Ländern verdächtigt worden, gemeinsam mit anderen Banken den Libor manipuliert zu haben, um sich Vorteile zu verschaffen. Die Strafzahlungen führen dazu, dass die UBS im vierten Quartal einen Reinverlust von bis zu 2,5 Milliarden Franken verbuchen wird.