Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes stünden Preiserhöhungen im Moment kaum auf der Agenda. Die vorsichtigen Erwartungen hinterließen allerdings Spuren bei Beschäftigungsentwicklung und Investitionsabsichten. Hotels und Gastronomen wollten weniger Personal beschäftigen als im Vorjahr, ebenso Reisebüros und -veranstalter. Ob die Mehrwertsteuersenkung für Hotels die Situation wirklich nachhaltig verbessert, bleibe abzuwarten. In der Sommersaison 2009 sei die Lage im deutschen Gastgewerbe trotz Wirtschaftskrise stabil geblieben, hat die Umfrage weiter ergeben. Allerdings sei die Bewertung stark von der Zielgruppe abhängig. Während geschäftsreiseorientierte Hotels starke Einbrüche verzeichnet hätten, hätten die Betriebe in den Urlaubsgebieten deutliche Zuwächse verbucht. Vor allem die Campingplätze hätten vom starken Trend zum Deutschlandurlaub profitiert. Laut DIHK ist Deutschland eines der wenigen Länder in Europa, das keine Verluste bei den Übernachtungen zu verzeichnen habe. ddp/roe